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Willkommen!

Es ist Zeit, dass wir uns vernetzen, denn wir sind ein zu oft nicht mitgedachter oder bewusst klein gehaltener Teil der deutschen Gesellschaft. Wir haben es satt, nicht mitgedacht zu werden oder andere Menschen nicht mitgedacht zu erleben.

Daher suche ich euch! Lasst uns zeigen, dass wir da sind mit allem, was uns ausmacht. Dabei meine ich weniger Aspekte unserer persönlichen Charaktereigenschaften, sondern Diversity-Merkmale.

Ich möchte mich mit euch vernetzen, um Themen zu bearbeiten, die explizit Schwarze deutsche muslimische Frauen* betreffen. Lasst uns gemeinsam diese Gesellschaft mitgestalten, anstatt uns in Opferrollen drängen zu lassen, denn wir sind mehr als Mitglieder der Kategorien, in welche wir gesteckt werden.

Diese Initiative stellt einen Empowerment- und Schutz- sowie Aktionsraum dar, in welchem sich Menschen, die von Mehrfachdiskriminierung bedroht und betroffen sind, vernetzen und gemeinsam Handlungsräume erschließen können. Betroffenen-Porno oder Alibi-Partizipation ausgeschlossen! Eine dringende Voraussetzung für die Teilnahme am Netzwerk ist eine konsequente Offenheit für inklusives und intersektionales Handeln! Das heißt, dass kein Geschlecht, keine Religion, keine Nation, keine Hautfarbe, keine sexuelle Orientierung etc. als höher- oder minderwertiger deklariert wird. Eine patriarchatskritische Grundhaltung wird vorausgesetzt.

Lasst uns uns vernetzen!

Neueste Beiträge

Wozu die Initiative?

Das Ziel der Initiative intersektional deutsch ist es, im Inklusions- und Diversity-Diskurs auf intersektionale Verwobenheiten aufmerksam zu machen sowie Impulse zu setzen, um die Bedeutung intersektionalen Handelns und Denkens hervorzuheben und von Mehrfachdiskriminierung potentiell betroffenen Menschen ein Empowerment-Forum zu bieten. Die Initiative intersektional deutsch versteht sich als Schutz- und Aktionsraum für Menschen, die in Deutschland„Wozu die Initiative?“ weiterlesen

Was bedeutet Intersektionalität?

Der Begriff Intersektionalität umschreibt das „Aufeinandertreffen mehrerer Formen von struktureller Diskriminierung“ (Hasters, 2020: 214). Der Begriff Intersektionalität wird erstmals von Kimberlé Crenshaw in den 1980er Jahren im Kontext des Schwarzen Feminismus verwendet, um auf die besonderen Belange Schwarzer Frauen* im Diskriminierungsdiskurs und der diskriminierenden Praxis aufmerksam zu machen (Crenshaw, 2019). Sie beschreibt, wie Menschen, welche„Was bedeutet Intersektionalität?“ weiterlesen

Warum intersektional denken?

Über Diskriminierungen nicht zu schweigen, ist wichtig, wenn man die Lebenswelten der Menschen, mit denen man sich umgibt, verstehen will. Dabei muss man sich der Komplexität bewusst werden und anerkennen, dass eine Person gleichzeitig aufgrund mehrerer (teilweise fälschlicherweise) zugeschriebener Merkmale diskriminiert werden kann. Wenn versucht wird, mehrfachdiskriminierte Menschen in nur eine „Schublade“ einzuordnen, fühlt sich„Warum intersektional denken?“ weiterlesen

I will not live in boxes.
They are not my home.

Lebogang Mashile in Inside Outsider

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